Ab sofort – NEU in unserem Sortiment – Heliotrop

Ab sofort – NEU in unserem Sortiment

Heliotrop - Nature & Beauty

Das Beste aus Natur und Wissenschaft verbinden – daran arbeitet Heliotrop bereits seit 1925. Mit viel Erfahrung und Leidenschaft entwickelt Heliotrop ihre Produkte stetig weiter – damals wie heute auf Basis der Natur.

Denn für die natürliche Schönheit der Haut ist nur das Beste gut genug.

Wir veranstalten exlusiv zur Produkteinführung einen Beratungstag, gemeinsam mit Heliotrop, für Sie.

Am Dienstag, 15. Mai 2012, von 09:00 – 17:00 bei uns im s’Kraftplatzerl.

Holen Sie sich Ihren kostenlosen Beratungstermin, Voranmeldung notwendig, Dauer 45 min.

Weiter tolle Informationen findet Ihr auf der Heliotrop Website

Wir freuen uns auf euch

euer Team s’Kraftplatzerl

Einhornessenz – Zusatz

Liebe Kunden, liebe Freunde.

Aus gegebenen Anlass möchten wir euch diese Woche zusätzliche Informationen zu den Einhornessenzen nachreichen.

Einhornessenzen – Geschenke des Himmels

Der Ursprung der Einhörner ist der „Garten Eden“. Die Essenzen bringen uns einen Teil, eine Erinnerung dieses wundervollen Ortes zurück. Lade die Einhörner wieder in dein Leben ein, gib ihnen Ihren Platz in deinem Herzen zurück. Kommuniziere wieder mit Ihnen und nimm ihre liebevolle Hilfe in Anspruch. In diesen Zeiten des großen Wandels kommen die Einhörner zu uns zurück. Ihr Auftrag ist es, uns Menschen bei der Erfüllung unserer Lebensaufgabe zu unter-stützen und uns Kraft und Weisheit für den Zeitenwandel zu geben.

In diesen Zeiten des großen Wandels kommen die Einhörner zu uns zurück. Ihr Auftrag ist es, uns Menschen bei der Erfüllung unserer Lebensaufgabe zu unterstützen und unsere Energie dem Zeitenwandel anzupassen. Ich bringe die Menschen wieder in Kontakt mit Ihren persönlichen Einhörnern. Geführt bin ich durch die Einhorn Herde der Weißen Bruderschaft, insbesondere durch das Einhorn Sirius vom Hohen Rat der Einhörner, der mir die Anliegen der Einhörner mitteilt. Ich halte Einhorn-seminare, Meditationen gebe Einzel-Einhornsitzungen und um einen noch größeren Kreis an Menschen zu erreichen, wurden diese Einhornessenzen geboren. Nach unglaublich großer Resonanz und Liebe zu den Einhörnern durfte der Garten Eden entstehen, dass Schulungsinstitut für Einhornenergie.

Dort schulen Melanie Missing (Essenz-Unicorning), Sandra Eisemann (Matrix-Unicorning) und Linn Hammer (Meridian-Unicorning) zum Unicorn-Energy-Practitioner. Nun haben viele Menschen wieder die Möglichkeit, mit der Energie der Einhörner in Verbindung zu kommen und mit ihr zu arbeiten.

Im Garten Eden erhalten Sie auch ausgewählte Einhornenergie-Accessoires die persönlich für Sie in der Energie der Einhörner energetisiert werden.

Die 14 Einhornessenzen erhalten Sie ab sofort alle bei uns hier im s’Kraftplatzerl im Violettglas, welches zusätzlich die Energie dieser Essenzen schützt und erhöht. Violettlicht enthält ein höheres Energiequantum und eine regenerierende Wirkung.

Auf diesem Weg möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Frau Melanie Missing für die Inhalte zu diesem Newsletter bedanken. Für zusätzliche Informationen verweisen wir auf die Webseite:

www.einhornessenz.de

Einhornessenzen

Bewegung und Veränderung sind ständige Begleiter unserer Zeit. Jede Firma befindet sich in diesem dynamischen Prozess. Auch wir nutzen diese Herausforderungen für unseren Betrieb und bemühen uns ständig dem Zeitgeist entsprechend, uns mit dem Fortschritt zu bewegen. Und genau aus diesem Grund, stellen wir unseren Onlineshop für einige Zeit offline – er braucht ein paar Streicheleinheiten und Schönheitskorrekturen – die wir mit viel Liebe durchführen wollen.

Für all unsere Kunden gilt jedoch weiterhin uneingeschränkt – schreiben Sie uns ein Mail, rufen Sie uns an – wir versenden weiterhin zu gewohnten Bedingungen. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme, Bestellung und Anregung und wir werden Ihr Anliegen so schnell wie möglich umsetzen.

Ab sofort in unserem Sortiment – Einhornessenzen

Der Ursprung der Einhörner ist der „Garten Eden“. Die Essenzen bringen
uns einen Teil, eine Erinnerung dieses wundervollen Ortes zurück. Lade die
Einhörner wieder in dein Leben ein, gib ihnen Ihren Platz in deinem Herzen
zurück. Kommuniziere wieder mit Ihnen und nimm ihre liebevolle Hilfe in
Anspruch. In diesen Zeiten des großen Wandels kommen die Einhörner zu
uns zurück. Ihr Auftrag ist es, uns Menschen bei der Erfüllung unserer
Lebensaufgabe zu unter-stützen und uns Kraft und Weisheit für den
Zeitenwandel zu geben.

Wir bedanken uns bei Melanie Missing für Text und Ihre tollen Produkte.

Mehr Infos unter http://www.einhornessenz.de

Jungbrunnen aus grünen Pflanzensäften

Getränke aus grünen Frischpflanzen und speziellen Kräutern sind für den menschlichen Organismus „Wunderelixiere“. Sie halten Gehirn und Körperzellen jung und sind einer der wesentlichen Schlüssel für geistige Spannkraft und körperliche Vitalität. Die grüne Pflanze besteht aus Tausenden von winzig kleinen Lichtsammelzentren, die in den Chlorophyllteilchen zu finden sind. Diese Zentren resorbieren die Sonnen- und Lichtenergie und wandeln sie gleichzeitig in eine für den menschlichen Organismus aufnehmbare Elektronenform um. Diese in den Pflanzen gespeicherte, äußerst wertvolle naturgesetzliche Lichtenergie (Biophotonen) unterstützt den Körper bei zahlreichen lebenserhaltenden Vorgängen. Auf ebenso wundersame Art und Weise bereiten diese Produzenten die wichtigen Bodenmineralien für den menschlichen Organismus auf. Der Mensch vermag so über die Pflanzenwelt lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente aufzunehmen.

 

Wirkung:

Zellsäfte aus frischen grünen Blattgemüse und speziellen Kräutern unterstützen in erster Linie die Blutbildung und Blutreinigung und stimulieren sowohl den Stoffwechsel als auch die Zellatmung. Dies wirkt sich positiv auf die Regeneration und Lebensdauer der einzelnen Körperzellen aus und verlangsamt den Alterungsprozess. (Baldrian-saft, Bärlauchblätter, Birkenblätter, Brennesselspitzen, Johannis-krautsaft, Löwenzahnblätter, Paprikaschoten, Petersilienblätter, Stangensellerieblätter, Spitzwegerichblätter, Zinnkraut)

 

Herstellung und Dosierung von grünen Kräutergetränken:

Die gewaschenen Kräuter (eine kleine Menge z.B. 4 – 5 Blatt junge Brennnessel) werden in einen Mixer mit etwas Wasser (ca. 1/8 l) gegeben und gründlich zerkleinert. Danach gießt man nochmals ein gut zimmertemperiertes Wasser (selbe Menge) nach und mixt das Ganzer wiederholt sehr intensiv. Der grüne Saft wird nun mit Hilfe eines feinen Siebes von den Zelluloseresten getrennt. Nach persönlichem Empfinden sollte man bis zu täglich ein kleines Glas auf leeren Magen entweder am Morgen ca. 1 Stunde vor dem Frühstück, 20 Minuten vor dem Mittagessen oder zwischen zwei Hauptmahlzeiten trinken.

Anmerkung:

Man sollte mit den einzelnen Kräuterarten regelmäßig abwechseln, um ein möglichst vielseitiges Wirkungsspektrum im Organismus zu erreichen. Mit Ausnahme des Getränks aus Petersilie und Paprika sollten die verschiedenen Kräuterarten nicht untereinander gemischt werden. Sind keine frischen Kräuter zur Herstellung eines Getränks verfügbar, so besteht die Möglichkeit, alle grünen Frischpflanzensäfte bereits fertig zubereitet und in guter Qualität in Reformhäusern und Apotheken zu kaufen.

 

Bärlauchblätter

Unterstützende Wirkung:

Bärlauch hat ähnlich wie Knoblauch eine unterstützende Wirkung auf das Herz- und Kreislaufsystem. Er wird durch seinen hohen Eisen-, Magnesium- und Chlorophyllgehalt sehr geschätzt. Außerdem verhindert er das Wachstum negativer Viren und Bakterien. Bärlauch eignet sich zu einer Reinigungs- und Regenerationskur im Frühjahr.

 

Anwendung:

Frische kleingehackte Bärlauchblätter verfeinern den Geschmack von Speisen vortrefflich. Das reichliche Chlorophyll in den Blättern verhindert den unangenehmen Geruch nach dem Essen. Bärlauch findet man an schattigen, feuchten Plätzen, z.B. auf schattigen feuchten Wiesen und Hängen an Waldrändern. Er blüht von ca. Mitte Mai bis Juni. Die Blätter sollen von der Blütezeit gepflückt werden, denn nur die frischen grünen Blätter haben die hervorragende unterstützende Wirkung im Körper.

 

Birkenblätter

Unterstützende Wirkung:

Es hat einen tiefen grund, dass in allen guten Naturheilmitteln die zur Entschlackung und Ausscheidung eingesetzt werden, die Inhaltsstoffe der Birkenblätter zu finden sind. Die Flavonoide in den grünen Birkenblättern lösen und binden Stoffwechselschlacken im gesamten Organismus und regen gleichzeitig über Niere und Blase deren schonende Ausscheidung an.

 

Hinweis:

Bei Eigenherstellung, nur grüne Blätter von ca. Mai bis August verwenden.

 

Brennnesselspitzen

Unterstützende Wirkung:

Eine der wertvollsten natürlichen Eisenquellen. Fördert durch pflanzliches Eisen, Chlorophyll und wertvolle Mineralstoffe besonders Blutbildung und Reinigung, wirkt stoffwechselanregend und entschlackend. Die Brennnessel ist im Klimakterium eine wertvolle Hilfe.

 

Anwendung:

Es empfiehlt sich, ca. 1-2 Getränke pro Woche zu nehmen.

 

Löwenzahnblätter

Unterstützende Wirkung:

Grüne Löwenzahnblätter können blutreinigend, entschlackend und verdauungsfördernd wirken.

 

Anwendung:

Zellsäfte aus grünen Löwenzahnblättern sollten deshalb wegen ihres hohen Gesundheitswertes ca. zwei- bis dreimal pro Woche auf leeren Magen genommen werden. Zudem empfiehlt es sich, des Öfteren frische Löwenzahnkräuter in die gemischte Salatplatte zu geben.

 

Paprikaschoten

 

Unterstützende Wirkung:

Verlangsamt den Alterungsprozess, wirkt durch Rutin, Vitamin C und Capsaicin. Er stimuliert das Immunsystem und steigert das Konzentrationsvermögen. Man sollte mit den verschiedenen Farben abwechseln. Rote und gelbe Paprika sind hinsichtlich ihrer Vitalstoffe besonders harmonisch auszuwerten.

 

 

Stangensellerieblätter

Unterstützende Wirkung:

Der Stangensellerie ist eine besondere Quelle von hochwertigem physiologischem Natrium. Grüne Getränke aus Sellerieblättern haben eine hervorragende basische, beruhigende und entspannende Wirkung auf den Organismus.

 

Spitzwegerichblätter

Unterstützende Wirkung:

Spitzwegerichblätter beeinflussen aufgrund des Pflanzenschleimes Rachen und Bronchien günstig. Sie können deshalb gegen Husten, Heiserkeit, Bronchitis, Verschleimung sehr gut wirken.

 

 

Zinnkraut

Unterstützende Wirkung:

Das interessante Zinnkraut (Ackerschachtelhalm) ist sehr reich an Kieselsäure. Kieselsäure kräftigt das Bindegewebe, strafft die Haut und regt den Stoffwechsel an, stärkt Haare und Nägel Kieselsäure ist ein vorzügliches Schönheitsmittel, weil Haut und Bindegewebe von innen her gestrafft werden.

 

Anwendung:

Getränke aus grünen Zinnkrautpflanzen sollte man ca. zweimal pro Monat verwenden. Sie eignen sich darüber hinaus auch gut als Badezusatz.

 

Hinweis:

Weitere Kieselsäurequellen: Spitzwegerich, Gurke, Hirse, Gerste und Hafer.

 

Auszug aus der Ausbildung vom Institut für Gesundheitsbildung, DANKE an Christian Wilhelm Echter. www.gesundheitsbildung.de

Emmer

Wie Einkorn ist auch Emmer eine sehr alte Getreidesorte. Er ist nahe mit dem Hartweizen verwandt, was sich beispielsweise an der Härte der Körner zeigt. An der Emmerähre wachsen aus jedem Absatz der Ährenspindel zwei Körner, weswegen Emmer gelegentlich auch Zweikorn genannt wird.
Als Spelzgetreide ist das Korn sehr gut vor äußeren Einflüssen geschützt. Allerdings müssen die Spelzen in einem zusätzlichen Arbeitsschritt entfernt werden.
Herkunft
Die Heimat des Emmers liegt im Vorderen Orient. Dort stellte er vor ca. 10.000 Jahren zusammen mit Gerste das Hauptgetreide dar. Auch in Mitteleuropa spielten diese beiden Getreidearten bis zur Bronzezeit eine wichtige Rolle. Aufgrund seines geringen Nährstoffbedarfs wächst Emmer sehr gut auf trockenen und mageren Böden. Er ist wenig krankheitsanfällig und verfügt über eine natürliche Resistenz gegenüber Pilzkrankheiten. Die Halme des Emmers sind sehr lang. Aus diesem Grund ist die Standfestigkeit
des Getreides niedrig. Auch sind die Erträge – im Vergleich zu Weizen – sehr viel geringer.

Es gibt auch in Österreich und Deutschland. Hier widmen sich mehrere Demeter-Erzeuger dem Anbau dieses anspruchsvollen Getreides. Für die Unkrautbekämpfung ist im ökologischen Landbau viel Handarbeit erforderlich. Durch Düngung lassen sich die Erträge kaum steigern. Und auch für die Bestimmung des optimalen Erntezeitpunkts ist einiges an Fingerspitzengefühl erforderlich, damit die Körner optimal ausgedroschen werden können, ohne dass die Backeigenschaften durch späten Regen leiden.

Ernährungsphysiologische Bedeutung

Emmer hat einen sehr hohen Mineralstoff- und Eisengehalt und ist wesentlich proteinreicher als Weizen. Insbesondere Magnesium und Zink sind in nennenswerten Mengen vorhanden. Darüber hinaus enthält Emmer für die Sehkraft wichtige Carotinoide. Als alte, unverfälschte Getreidesorte, die züchterisch nur wenig bearbeitet wurde, wird Emmer auch von Menschen mit einer Weizenunverträglichkeit sehr gut vertragen. Emmer ist jedoch glutenhaltig und darf von Zöliakie-Patienten nicht konsumiert werden.

Verwendung

Schon früh verwendeten die Menschen Emmer, um Brot und Brei daraus herzustellen. Emmerbrot zeichnet sich durch ein besonders würziges Aroma und eine charakteristische dunkle Färbung aus. Die Backeigenschaften von Emmermehl erfordern ein wenig Geschick, zur Herstellung von Brot empfiehlt sich die Verwendung von Rezepturen mit Sauerteig. Problemlos können Kuchen, Waffeln oder Feingebäck
aus Emmermehl gebacken werden. Da Emmer mit dem Hartweizen nahe verwandt ist, besitzt er ein hartes, glasiges Korn, das beim Mahlen eher grießig wird. Deshalb eignet er sich hervorragend zur Herstellung von Teigwaren. In Italien kennt man Emmer auch als eine Art Polenta, die mit Frischkäse und Kräutern gegessen wird. Zu einiger Beliebtheit in Deutschland hat es Emmerbier einer fränkischen Öko-Brauerei geschafft.

Flohsamenschalen – Ideal für die Darmreinigung

Nicht der “Floh”, sondern verschiedene Pflanzen aus der Familie der Wegerichgewächse sind Lieferanten für diesen Samen. Obwohl Wegerichtgewächse bei uns fast überall anzutreffen sind, wird Flohsamen bei uns nicht angebaut, sondern überwiegend in Indien. Die kleinen, zwei bis drei Millimeter großen Samen tragen in der Samenschale Schleimstoffe, die mit Wasser auf das zehn bis zwanzigfache(!) quellen.

Diese starke Quellfähigkeit macht den Flohsamen zu einem äußerst verträglichen und gut wirksamen Abführmittel, das zu leichter Darmentleerung mit weichem Stuhl führt. Ein günstiges Mittel für eine Darmreinigung (Flohsamen sind in teuren Darmreinigungsmitteln sehr oft enthalten).

Abführmittel von der Art des Flohsamens sind deshalb so geeignet, weil ihre Schleimstoffe nicht verdaut werden und sich dadurch zwei Effekte ergänzen: Von den Schleimstoffen wird das Wasser gebunden, was zu weichem Stuhl führt, das Aufquellen führt zu starker Volumenvergrößerung, wodurch ein Druckreiz auf die Darmwand entsteht. Die Folge ist die Verbesserung der Eigenbewegung (Perstaltik), somit Stärkung der “Darmmuskulatur” (sehr häufig Ursache für Verstopfung). Durch das starke Aufquellen können sich Ablagerungen im Darm leichter lösen, ähnlich wie bei der Colon-Hydro-Therapy, bei der auch der Darm durch Füllung mit Wasser “gedehnt” wird (die Colon-Hydro-Therapy ist aber effektiver, jedoch relativ teuer).

Wichtig für den Erfolg ist, dass man sich der Tatsache bewusst ist, dass Flohsamen seine Wirkung seinen starken Quellvermögen verdankt. Reichlich Flüssigkeit – am besten Wasser – ist für den Erfolg unentbehrlich. Bewährt hat sich, dass man einen bis drei Teelöffel Flohsamen (fünf bis 15g) mit wenig Wasser kurze Zeit vorquillt, um ihn dann morgens und abends mit reichlich Flüssigkeit (ein bis zwei Gläser) einzunehmen.

 

Die Ballaststoffe dienen dazu, den Darm auf seiner ganzen Länge (7 Meter) auszufüllen, um so den mit 100% Verdauungssäften durchsetzten Nahrungsbrei überall im Darm an die Darm-Innenwände zu bringen. Aus den Schalen dieser kleinen Flohsamen, (werden sehr häufig bei Mehrkornbrot (Weltmeisterbrot) verwendet, sehen auf dem Tisch aus wie kleine schwarze Flöhe), entsteht in Verbindung mit Flüssigkeit enorm viel Darminhalt, der dazu an den Darm-Innenwänden noch einen sanften Peeling-Effekt hat.

Ölziehen

Zur Anwendung

Die einfache Methode des Ölziehens wurde durch Dr. F. Karach, Sprecher auf der Tagung des Verbandes der Onkologen und Bakteriologen an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Westeuropa bekannt.

Die Wirkung dieses Verfahrens entsteht durch die intensive Bewegung von Sonnenblumenöl in der Mundhöhle.

Der Hintergrund

Bei vielen chronischen Krankheitsmustern spielen Keim- und Entzündungsherde, die sich bevorzugt an den Zahnwurzeln festsetzen, eine bedeutende Rolle. Die Zähne reichen mit ihren Wurzeln bis in die Kieferknochen und deren Hohlräume hinein.

Diese Hohlräume werden vom körpereigenen Abwehrsystem nur schlecht erreicht. Mikroben, die über die Zahnhälse in diese Hohlräume gelangen, finden in diesem feuchten, warmen und schlecht durchbluteten Milieu die idealen Bedingungen vor, um sich festzusetzen. Es entstehen sogenannte „Zahnherde“, die den Körper mit ihren Stoffwechselprodukten schädigen. Ist das Immunsystem schwach, so werden die Herde größer und belastender.

Größere Herde sind röntgenologisch sichtbar, sie schädigen nicht nur die angrenzenden Zähne und belasten den Stoffwechsel und das Immunsystem, sondern sie haben auch noch Fernwirkungen auf alle inneren Organe. So belastet jeder Zahnherd ein speziell diesem Zahn zugeordnetes inneres Organ.

Das Sanieren solcher Herde spielt in der Naturheilkunde eine große Rolle.

Die Wirkung

Die Bewegung des Sonnenblumenöls im Mundraum bewirkt eine deutliche Schleimhaut- und Gewebedurchblutung. Vitamine und Mineralstoffe des Sonnenblumenöls werden von den Schleimhäuten aufgenommen während das Öl gleichzeitig Keime an den Zahnhälsen und dem Zahnfleisch aufnimmt, und sie aus dem Körper entfernt.

Das Ölziehen stellt das Gleichgewicht in der Mikroflora wieder her, Zellen, Gewebe und Organe können regenerieren. Durch die ständigen Saugbewegungen wird die Thymusdrüse (Zentrum der Immunität) angeregt.

Die Speicheldrüsen haben nicht nur Verdauungsfunktion, sondern dienen auch der Ausscheidung von Giften (dabei erhöht sich der Blutfluß).

Durch das Kauen kommt der Lymphfluß erheblich in Gang. Lymphen sind besonders im Kopfbereich abhängig von der Muskelbewegung, die durch das Kauen an der Backen-, Schläfen-, Halsregion usw. erheblich in Gang kommt. Lymphe reinigt das Gewebe und beeinflußt auch erheblich das Immunsystem…

Durch das Ölsaugen bleibt der Kehlkopf offen, es wirkt daher wie eine sehr feine Autogene Drainage (AD), Schleim löst sich.

Die gesundheitliche Auswirkung

Das Ölziehen unterstützt generell bei Immunschwächesyndromen und bei längerfristigen körperlichen und psychischen Schwächezuständen.

Begleitend zur medizinischen Behandlung wird aus der Literatur von Dr. F. Karach empfohlen, bei folgenden Krankheiten das Ölziehen unterstützend anzuwenden: Kopfschmerzen, Bronchitis, Thrombosen, chronische Bluterkrankungen, Arthrosen und andere rheumatische Erkrankungen, Ekzeme, Magengeschwüre, chronische Darmerkrankungen, Herz- und Nierenbeschwerden, gynäkologische Erkrankungen, Nervenkrankheiten und Lebererkrankungen. Vorbeugend wird gleichzeitig das Entstehen lebensgefährlicher Auswüchse verhindert. Dieser Begleitmaßnahme liegen lt. Dr. F. Karach zahlreiche Berichte über beispiellose Erfolge mit der Methode des Ölziehens vor.

Technik der Anwendung

1 EL Pflanzenöl, am besten kaltgepreßtes und unraffiniertes Sonnenblumenöl, wird in den Mund genommen und in der Mundhöhle, bei geschlossenem Mund ohne Hast und ohne besondere Anstrengung etwa 10 bis 15 Minuten lang gespült, gesaugt und durch die Zähne gezogen.

Zu Beginn ist das Öl dickflüssig, wird aber durch die intensive Bewegung im Mund und durch das Beimischen des Speichels dünnflüssiger. Die ausgespuckte Flüssigkeit sollte von milchigweißer Farbe sein. Wenn sie gelb bleibt, war die Zeit des Ölbewegens im Mund nicht lange genug. Das Sonnenblumenöl darf nicht geschluckt werden, da es mit Bakterien, Toxinen und Schadstoffen aus Schleimhäuten und Geweben angereichert ist! Am besten in ein Papiertaschentuch spucken und über die Toilette entsorgen.

Der Clou: die Emulsion kann sowohl wasserlösliche als auch fettlösliche Giftstoffe aufnehmen. Das Ölziehen wirkt also reinigend und ausleitend!

Nach dem Ausspucken die Mundhöhle gründlich mit warmem Wasser spülen und die Zähne mit der Zahnbürste reinigen.

Zeit der Anwendung

Am sinnvollsten sollte diese Therapie morgens vor dem Frühstück (z.B. während der Morgentoilette) angewendet werden. Um den Heilungsprozeß zu beschleunigen, kann der Vorgang auch dreimal täglich durchgeführt werden, immer jedoch vor dem Essen, mit leerem Magen.

Die beschriebene Anwendung sollte zumindest so lange täglich vorgenommen werden, bis eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens spürbar ist. Nach dem Erwachen darf keine Müdigkeit vorherrschen und es dürfen keine Tränensäckchen unter den Augen zu sehen sein. Ein gesunder Hunger und ein guter Schlaf sollten sich eingestellt haben.

Gut bewährt haben sich 4 – 6 Wochen im Frühjahr und im Herbst, chronische Krankheiten brauchen länger, bis zu einem Jahr.

Reaktionen

Zu Beginn der Behandlung kann sich eine scheinbare Verschlechterung bemerkbar machen, meist bei Patienten, die an mehreren Krankheiten zugleich leiden. Diese vorübergehende Akutisierung eines chronischen oder versteckten Krankheitsgeschehens stellt keinen Grund zur Besorgnis dar und sollte auf keinen Fall Anlaß zur Unterbrechung der Ölkur sein.

Sonnenblumenöl als Nahrungsmittel

Der reiche, süßliche, nußähnliche, Geschmack der Kerne ist sehr wohlschmeckend und leicht verdaulich. Viele Völker, z.B. in Rußland, im Balkan, die amerikanischen Indianer etc. nutzen Sonnenblumenkerne schon seit jeher als Hauptnahrungsmittel

Sonnenblumenkerne enthalten: Vitamin B, D, E, K, Kalzium, Phosphor, Silizium, Magnesium und Fluor sowie Spurenelemente, Lecithin und Carotinoide. Sonnenblumenkerne enthalten mit 27% – 30%, basierend auf Ihrem Gesamtgewicht mehr Öl im Vergleich zur ebenfalls sehr gesunden Sojabohne (19% Öl).

Sonnenblumenkerne spenden mehr Vitamin D als Lebertran und mehr B-Vitamine als Weizenkeime. Sonnenblumenkerne sind reich an biologisch hochwertigem Eiweiß, reichhaltiger als die meisten Fleischsorten, Eier und Käse.

Sonnenblumenöl wird aus den Samen gepreßt, es ähnelt dem Olivenöl oder dem Mandelöl. Aus der ayurvedischen Tradition ist bekannt, daß sich auch die Verwendung von Sesamöl für das Ölziehen sehr gut eignet.

Ergänzende Reinigungsmaßnahmen

Im Folgenden stellen wir noch die Zahnfleischmassage und die Zungenreinigung vor, zwei Techniken, die das Ölziehen in idealer Weise ergänzen, aber keine Voraussetzung für den Erfolg des Ölziehens sind.

Sollten Sie alle 3 Techniken anwenden, so führen Sie die Zahnfleischmassage und die Zungenreinigung im Anschluß an das Ölziehen aus.

Die Zahnfleischmassage

Nach dem Zähneputzen können Sie das Zahnfleisch des Ober- und Unterkiefers mit dem Zeigefinger von den Schneidezähnen aus zum Gaumen hin ausstreichen. Der Druck sollte gerade so fest sein, daß das Zahnfleisch nicht schmerzt. Streichen Sie alle 4 Seiten innen und außen aus. Diese Technik regt die Durchblutung an, bringt die Lymphe zum Fließen und kräftigt das Zahnfleisch.

Die Zungenreinigung

Bei vielen chronischen Erkrankungen findet sich ein gelblicher oder schmutzig gräulicher Belag auf der Zunge. Diese Ausscheidungen der Schleimhäute entfernen Sie am Besten mit einem Teelöffel, indem Sie die Zunge vom Gaumen zur Zungenspitze kräftig ausstreichen. Den abgekratzten Belag bitte ins Waschbecken spülen, nicht herunterschlucken! Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis der abgekratzte Belag rein bleibt (ca. 2 – 4 Mal).

Diese aus der indischen Yoga-Tradition stammende Reinigungstechnik (im indischen „Dhauti“ genannt) reinigt und entgiftet (im begrenzten Rahmen) und regeneriert die Geschmackszellen der Zunge.

Soja

Die Sojabohne gehört botanisch gesehen in die Familie der Hülsenfruchtgewächse.
Schon seit Jahrtausenden wird sie in China als Kulturpflanze genutzt. Auch in unseren Breiten gewinnen
Sojaprodukte in der ausgewogenen Ernährung eine wachsende Bedeutung. Dabei spielen nicht nur
Tofu und Sojamilch eine wichtige Rolle, sondern auch Produkte wie Sojaflocken und Sojamehl, die insbesondere bei Menschen mit einerGluten-Unverträglichkeit als Ersatz für Getreideprodukte verwendet werden.

Herkunft

Die Sojabohne ist eine einjährige Pflanze, die ihren Ursprung in China, Japan und dem südostasiatischen Raum hat. Heute liegen die Haupt-Anbaugebiete in Südamerika, den USA und Kanada.Der Anteil von gentechnisch veränderten Sojasorten steigt in diesen Ländern stetig. Aus diesem Grund gewinnt der ökologische Anbau von Sojabohnen in Europa zunehmend an Bedeutung. Die Kultur benötigt allerdings ein warmes und trockenes Klima und eine Vegetationszeit von 150 bis 180 Tagen.

Zur Keimung der Sojasaat ist eine Bodentemperatur von 10°C erforderlich.
Ideal ist ein tiefgründiger, mittelschwerer Boden mit ausreichend Niederschlag während der Blüte und
der Körnerbildung. Für den Öko-Landwirt ist Soja in der Fruchtfolge interessant, denn dank
der Knöllchenbakterien, die mit den Wurzeln der Pfanze eine Symbiose eingehen, ist Soja in der Lage, Stickstoff aus der Luft im Boden anzureichern.Schwierigkeiten bereitet allerdings häufig die starke Verunkrautung im Frühjahr. Aus diesem Grund muss ein Bio-Landwirt häufig hacken.

Die europäischen Anbaugebiete liegen vor allem in Italien, Rumänien und Frankreich, aber auch in Österreich und in Süddeutschland.

Ernährungsphysiologische Bedeutung

 

Die Sojabohne ist sehr eiweißreich.Sie enthält ca. 30 bis 50% Eiweiß und 15 bis 25% Öl. Dabei sind alle acht essentiellen Aminosäuren in einer Form vorhanden, die vom menschlichen kann.
Soja hat außerdem eine günstige Fettsäurenzusammensetzung. Es enthält wenig gesättigte Fettsäuren und einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sojabohnen sind zudem eine gute Ballaststoffquelle und leisten einen wertvollen Beitrag zur Deckung des Bedarfs zahlreicher Vitamine, z. B. Vitamin B1, B2, Folsäure und Vitamin E. Soja ist kalium- und magnesiumreich.

Verarbeitung

Sojabohnen enthalten im rohen Zustand Trypsin-Inhibitoren, die die Pflanze vor Schädlingen schützen,
die aber auch das menschliche Verdauungssystem stören. Hohe Temperaturen machen diese Stoffe jedoch
unschädlich. Deshalb werden Sojabohnen „getoastet“, bevor sie zu Sojamehl oder Sojaflocken verarbeitet
werden. Mit Hilfe von Wasserdampf werden die Bohnen entbittert und geschmeidig gemacht, damit sie zu Flocken ausgewalzt werden können.Im Gegensatz zu entfettetem Sojamehl, das als Abfallprodukt der Ölherstellung entsteht und das in der konventionellen Lebensmittelwirtschaft häufig zur Eiweißanreicherung
Verwendung findet, enthält Sojamehl den vollen Fettgehalt.

Verwendung

Sojaflocken können roh im Müsli gegessen werden, eignen sich aber auch als Zutat für Bratlinge, Süßspeisen oder Suppen. Sojamehl kann als Zusatzmehl beim Backen verwendet werden. Es kann bis zu 20 Prozent zum normalen Getreidemehl zugegeben werden, mehr wäre für die menschliche Verdauung belastend. Darüber hinaus eignet sich Sojamehl insbesondere als Ei-Ersatz. 1 Esslöffel Sojamehl mit 2 Esslöffeln Wasser entsprechen 1 Ei – allerdings nicht in lockerem Gebäck, wie z.B. Biskuit-Teig.

Roggen

In den gemäßigten Breiten ist Roggen eine weit verbreitete Getreideart. Er liefert auch auf leichten und kühleren Standorten noch gute Erträge.

Herkunft

Auch wenn erste Funde von Roggenkörnern bis auf die Bronzezeit zurückreichen, so begann doch die ackerbauliche Nutzung der Kultur in nennenswertem Maße erst zur Zeit der Völkerwanderung. Die Römer kannten Roggen, empfanden ihn aber als „minderwertig“. In vielen Gebieten Deutschlands entwickelte sich Roggen während des 12. und 13. Jahrhunderts zur Hauptbrotfrucht. Insbesondere die Landbevölkerung ernährte sich von Roggen, während in den Städten vor allem Weizen gefragt war.
Heute wird weitgehend Winterroggen angebaut. Für den BIO-Landwirt spielt er eine wichtige Rolle in der Fruchtfolge, denn er kommt relativ stabil durch den Winter und beginnt bereits früh mit dem Wachstum. Deshalb und wegen der langen Halme des Roggens hat Unkraut wenig Chancen. Zudem ist Roggen relativ widerstandsfähig gegenüber Krankheiten.
Roggen kommt gut auch mit schwachen, sandigen, kalten bzw. höher gelegenen Standorten sowie auch bei schlechter Kalkversorgung zurecht. Aufgrund seines guten Wurzelwerks und der frühen Abreife kann er Sommertrockenheit besser vertragen als z.B. Weizen. Sehr empfindlich reagiert Roggen dagegen auf feuchte und schwere Standorte.

Ernährungsphysiologische Bedeutung

Mit 13,2% Ballaststoffen ist Roggen wertvoll für das Verdauungssystem. Der relativ hohe Gehalt an Pentosanen (Schleimstoffen) verlängert die Verweilzeit im Verdauungsapparat, was eine krebsvorbeugende Wirkung haben soll. Darüber hinaus enthält Roggen ca. 60% Kohlenhydrate, 9,5% Eiweiß und 1,7% Fett sowie nennenswerte Mengen an Vitamin B und E. Wegen seines vergleichsweise hohen Gehalts an Lysin spielt Roggen eine wichtige Rolle in einer ausgewogenen Ernährung. Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die der menschliche Körper nicht selbst bilden kann und die deshalb über die Ernährung aufgenommen werden muss. Sie ist beispielsweise an der Speicherung von Calcium im Körper beteiligt.
Verarbeitung
Das Roggenkorn ist nur leicht mit dem Spelz verbunden, so dass dieser schon beim Dreschen abfällt und nicht nachträglich entfernt werden muss. Dadurch bleibt das Korn unverletzt und behält seine volle Keimfähigkeit. Es kann ohne weitere Vorbehandlung zu Mahlprodukten oder Flocken verarbeitet werden.

Verwendung

Ein großer Teil der Roggenernte wird zu Mehl vermahlen und in verschiedenen Brotsorten verarbeitet. Roggenbrote zeichnen sich durch einen kräftigen, aromatischen Geschmack aus. Die Backeigenschaften des Roggenmehls unterscheiden sich jedoch grundsätzlich von denen von Weizenmehl. Dies liegt hauptsächlich daran, dass im Roggenteig das Gluten durch die Anwesenheit von Pentosanen (Schleimstoffe) kein Klebergerüst zur Gashaltung aufbauen kann. Da-
her benötigt Roggen Sauerteig, um backfähig zu sein. Roggenbrot besteht hauptsächlich aus verkleisterter Stärke, seine Krume ist dichter und enthält weniger Poren. Eine besondere Roggenbrotspezialität ist Pumpernickel, der ausschließlich aus Roggen hergestellt wird und dabei mehr gedämpft als gebacken wird.

Buchweizen

Im Einkaufsdschungel ist es meistens eine große Herausforderung, über die Lebensmittel, die man für den täglichen Konsum braucht, wertvolle Informationen zu bekommen. Deshalb starten wir die Newsletter-Serie PRODUKTINFO!  Wir wünschen Ihnen viel Spaß und freuen uns über Anregungen und Fragen zu speziellen Produkten!

Mit lieben Grüßen Ihr Team vom s’Kraftplatzerl

Buchweizen

Buchweizen gehört botanisch gesehen in die Familie der Knöterichgewächse. Aufgrund seiner Verwendung wird er jedoch auch Schein- oder Pseudogetreide genannt. Wegen des Fehlens von Gluten, das bei zahlreichen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen kann, und aufgrund der vielen gesunden Inhaltsstoffe kommt dem Buchweizen im Bio-Bereich in den letzten Jahren wieder eine größere Bedeutung zu.

Herkunft

Buchweizen stammt ursprünglich aus Zentral- bis Ostasien. Auch heute noch finden sich Anbauschwerpunkte in Rußland, China und Japan. Von den Tataren und Sarazenen wurde er nach Europa gebracht. Nachweisen lassen sich hier erste Funde ab dem 12. Jahrhundert; ab dem späten Mittelalter ist er in ganz Europa zu finden. Der Buchweizenanbau war lange weit verbreitet, erst der Einzug der Kartoffel in die deutsche Landwirtschaft beendete dies. Beide Kulturen gedeihen auch auf nährstoffärmeren, sandigeren Böden. Mit dem Aufkommen von Kunstdünger wurden diese Standorte für andere Kulturen nutzbar, so daß der Buchweizenanbau mit seinen relativ geringen Erträgen in Europa völlig bedeutungslos wurde. Aufgrund geänderter Ernährungsgewohnheiten wird Buchweizen vor allem im Bio-Anbau in den letzten Jahren wieder vermehrt kultiviert.
Buchweizen bevorzugt lockere, sandige Böden, die basenarm und mäßig sauer sind. Er ist sehr wärmeliebend. Bei Temperaturen unter 3 °C kann die Pflanze Kälteschäden erleiden. Zum Keimen benötigt sie Temperaturen über 10 °C. Deshalb kann Buchweizen erst ab Mitte Mai bis Anfang Juni ausgesät werden. Die Früchte des
Buchweizens reifen relativ schnell innerhalb von zehn bis zwölf Wochen, so daß die Ernte zwischen Ende August und Anfang September stattfinden kann.
Buchweizen ist eine gute Bienentrachtpflanze, die dem Imker hohe Erträge verspricht. Auch bei der Bekämpfung von Nematoden – parasitären Fadenwürmern, die insbesondere im Gemüseanbau Schäden verursachen – zeigt Buchweizen positive Wirkung, da der Entwicklungszyklus der Bodenschädlinge durchbrochen wird. Deshalb und wegen seiner kurzen Vegetationszeit wird Buchweizen gelegentlich als Zwischenfrucht angebaut. Er dient dabei auch als Stickstofffänger und bietet einen guten Erosionsschutz. Als Futterpflanze besitzt Buchweizen allerdings keinen besonders hohen Wert.

Ernährungsphysiologische Bedeutung

Buchweizen ist reich an Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium. Zudem besitzt er einen hohen Gehalt an den Vitaminen B1, B2 und vor allem E. Die Eiweißzusammensetzung der Buchweizen-Körner ist besonders hochwertig. Insbesondere die lebens-wichtigen Eiweißbausteine Lysin und Tryptophan sind überdurchschnittlich enthalten. Bei den Fettsäuren überwiegen die ungesättigten.

Verarbeitung

Die Früchte des Buchweizens bestehen aus dreieckigen, dunkelbraunen Nüsschen, die Ähnlichkeit mit Bucheckern besitzen – woher auch der Name der Pflanze stammt. Die harte Schale ist unverdaulich und muß entfernt werden, bevor Buchweizen abgepackt oder weiterverarbeitet werden kann.

Verwendung

Buchweizenmehl alleine ist zum Brotbacken ungeeignet. In Mischung mit anderen Mehlen lassen sich jedoch sehr gute Brote herstellen. Traditionell wird Buchweizen sehr häufig in Rußland und Polen verwendet. Neben dem Buchweizenbrei wird er dort z.B. auch zum Herstellen von Blinis verwendet. Auch in anderen Ländern, z.B. in den Niederlanden, Frankreich oder Italien wird Buchweizenmehl für Pfannkuchen oder ähnliche Gebäcke verwendet.